Nach Öl ist Kaffee der zweitwichtigste Rohstoff an den Börsen. Ö1 sendet freitags einen Beitrag zum Thema „Das Aroma des Wohlstands – die Kaffeepreise ziehen an.“ Kaffee erfuhr im Welthandel enormen Aufschwung. In den 70er Jahren war Kaffee die teuerste Ware im internationalen Handel. Nach Jahren des Niedergangs – der Tiefpunkt war 2001 erreicht – ziehen die Preise für Rohkaffee wieder kräftig an. Heute ist Kaffee die Lebensgrundlage von Millionen Menschen in der Dritten Welt, weltweit leben 25 Millionen Menschen vom Kaffee. Alleine in Kolumbien sind es fünf Millionen Menschen, die direkt und indirekt von der Kaffeewirtschaft leben.
Die Kaffeekrise der letzten Jahre als Folge des Überangebotes hat zahlreiche Kaffeebauern in den Ruin getrieben, Vietnam als neuer Anbieter auf dem Kaffeemarkt hat die Lage entscheidend verschärft – ein Grund, warum Supermärkte mit Kaffee ihre Preiskämpfe führen konnten.
In Ostasien, vor allem in China, steigt die Nachfrage nach Kaffee rasant, da Kaffee ein Symbol für westliche Lebensart und Wohlstand ist. Das lässt die Preise ebenso auf Rekordhöhen klettern wie die zunehmende Spekulation.
Kaffee als eines der wichtigsten Handelsprodukte steht also im Mittelpunkt des von Barbara Krommer gestalteten „Saldo – das Wirtschaftsmagazin“ unter dem Titel „Das Aroma des Wohlstands – die Kaffeepreise ziehen an.“ zu hören am Freitag, den 22. Februar um 9.45 Uhr in Ö1. http://oe1.orf.at/programm/2008022211601.html
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